Immobilien-News – Gärtner Immobilien

Guter Rat: So beugen Sie Einbrüche im eigenen Haus vor

In der beginnenden dunkleren Jahreszeit sind sie wieder vermehrt unterwegs und suchen im Schutz der Dunkelheit nach lukrativer Beute: Einbrecher. Die Polizei hat daher Tipps und Tricks zusammengestellt, um Einbrüche im eigenen Haus zu vermeiden.

Auch im Jahr 2018 verfügen laut Experten der Polizei die meisten Eigenheime über keinen effektiven Schutz gegenüber Einbrüchen. Dabei helfen bereits einfache Maßnahmen. So empfiehlt die Polizei im ersten Schritt, Schwachstellen am Haus zu checken – helfen können hier auch zertifizierte Sicherheitsfacherrichter. Anschließend sollten mechanische Sperren an den Eingangstüren sowie Fenstern installiert werden. Um Einbrecher schon frühzeitig abzuschrecken, empfiehlt die Polizei den Einbau von Bewegungsmeldern.

Doch nicht nur moderne Sicherheitstechnik beugt Einbrüche vor – auch eine aktive und aufmerksame Nachbarschaft kann dafür sorgen, dass Diebe in Zukunft einen großen Bogen um das eigene Haus machen.

Quelle: Polizei NRW
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Leben & Wohnen: Comeback für Mehrgenerationenhaushalte?

Mehr als jeder dritte Deutsche könnte sich vorstellen, in Zukunft in einem Mehrgenerationenhaushalt zu wohnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die die Bank ING DiBa in Auftrag gab.

Laut den Experten seien vor allem die gestiegenen Immobilienkosten, eine bessere Kinderbetreuung durch die Großeltern sowie die Pflege älterer Familienangehörige Gründe dafür, warum sich knapp 40 % der Befragten ein solches Wohn- und Lebenskonzept vorstellen könnten. Zudem ergab die Umfrage, dass bereits mehr als jeder Zehnte in einem Haushalt mit mehr als zwei Generationen wohnt.

Diejenigen, die in einem Mehrgenerationenhaushalt leben, nennen vor allem den Familienzusammenhalt als wichtigsten Vorteil für diese Wohn- und Lebensform. An der Umfrage nahmen Befragte aus elf europäischen Ländern sowie den USA und Australien teil. 

Quelle: ING DiBa
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Guter Rat: Bautipp: Solaranlagen nur von Experten montieren lassen

Immer mehr Eigentümer entscheiden sich für eine saubere Stromerzeugung und möchten auf ihren Dächern Sonnenkollektoren installieren lassen. Doch das kann schnell schiefgehen. Denn laut dem Verband Privater Bauherren (VPB) passieren beim Transport sowie der Montage der Solarmodule immer noch zu viele Fehler.

Laut VPB sei vor allem der Umgang mit den Solarzellen oftmals das größte Problem. So beobachten die Experten immer wieder, dass die Paneele falsch gelagert sowie transportiert und montiert werden. Dies führe am Ende aber dazu, dass die Solaranlage weniger Energie liefere als vorab berechnet. Auch die Standsicherheit sei in vielen dokumentierten Fällen nicht gewährleistet, da sich die Monteure nicht an geltende Normen halten.

Soll auf dem Dach eine stromerzeugende Photovoltaikanlage montiert werden, sollten Eigentümer zunächst einen unabhängigen Sachverständigen beauftragen. Dieser achtet anschließend darauf, dass bei der Auswahl der Technik sowie bei der Beauftragung einer Firma höchste Qualitätsstandards eingehalten werden.

Quelle: VPB
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Energieeffizienz: Veraltete Heiztechnik sorgt für enormen CO2-Ausstoß

Der Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) weist in einer aktuellen Meldung daraufhin, dass sich etwa 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen ließen, wenn Eigentümer auf fortschrittliche Heiztechniken setzen würden.

So liegt laut BDEW in Deutschland das Durchschnittsalter von Heizungen in Mehrfamilienhäusern bei etwa 20 Jahren. Die veraltete Technik sorgt jedoch für einen enormen CO2-Ausstoß. Würden Eigentümer die alte Heiztechnik austauschen - und zum Beispiel durch moderne Gas-Brennwertkessel ersetzen - könnten nicht nur Millionen von CO2 eingespart werden, sondern auch die CO2-Reduktionsvorgaben des Klimaschutzplans der Bundesregierung im Gebäudebereich wären dadurch zu zwei Drittel erreicht.

Schon heute gibt es zahlreiche staatliche Förderprogramme wie die der KfW oder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, um Eigentümern den Umstieg auf energieeffizientere Heizungssysteme zu erleichtern. Laut BDEW müsse aber dafür noch mehr geworben werden, damit der CO2-Ausstoß in Zukunft verringert wird.

Quelle: BDEW
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Leben & Wohnen: Urteil: Vorsicht beim Beschneiden alter Bäume

Fühlen sich Eigenheimbesitzer von Bäumen des Nachbargrundstückes gestört, können diese auf eigene Faust die Beschneidung der Grünpflanzen in Auftrag geben. Sind die Bäume allerdings alt, kann es schnell juristischen Ärger geben – wie ein aktueller Fall aus Brandenburg zeigt (AZ 5 U 109/16)

Im vorliegenden Fall ging es um sieben Linden mit einem stattlichen Alter von rund 100 Jahren. Diese befanden sich auf einem Grundstück und ragten mehrere Meter über das Nachbargrundstück herüber. Dort sorgten sie für einen erheblichen Laubwurf sowie eine Anhäufung von Vogelkot auf der Terrasse. Obwohl der Geschädigte die Eigentümer mehrmals aufforderte, die Bäume zu beschneiden, kam dieser der Bitte nicht nach. Der Nachbar beauftragte daraufhin selbst eine Firma mit der Beschneidung der alten Bäume. Da die Linden bei der Beschneidung schwer beschädigt worden waren, verklagte der Eigentümer den Nachbarn auf Schadensersatz.

Die Richter am Oberlandesgericht Brandenburg gaben dem Eigentümer recht. Da die Linden ein sehr hohes Alter erreicht hatten, hätten umfangreiche Beschneidungen bei solchen Bäumen vermieden werden müssen. Erlaubt seien laut Gutachter höchstens minimale Schnitte im Bereich der Krone. Der Nachbar habe daher fahrlässig gehandelt, da er sich im Vorfeld über die Risiken beim Beschneiden der sehr alten Bäume nicht ausreichend erkundigt hat.

Quelle: Oberlandesgericht Brandenburg
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Leben & Wohnen: Eigenheimbesitzer wollen Glasfaseranschluss - aber nicht um jeden Preis

Was darf der Anschluss ans schnelle Glasfasernetz kosten? Das fragte der Digitalverband BITKOM 519 Besitzer eines Eigenheims mit einem Internetanschluss. Das Ergebnis ist durchaus überraschend.

So gab jeder dritte Befragte an, sich nur dann einen Glasfaseranschluss legen zu lassen, wenn dies nichts koste. Lediglich 28 % würden bis zu 500 Euro zahlen, um schneller im Netz zu surfen. Maximal 1.000 Euro würde nur jeder 25. der befragten Eigenheimbesitzer zahlen, um Filme und Serien schneller laden zu können.

Jeder Zweite ist prinzipiell davon überzeugt, dass ein schnellerer Internetzugang via Glasfaser den Wert der eigenen Immobilie steigert. Doch laut BITKOM fehlen bisher Anreize, wie eine staatliche Förderung oder steuerliche Vorteile bei der Kostenbeteiligung, um das Thema Glasfaseranschluss bei den Eigenheimbesitzern attraktiver zu machen. 

Quelle: BITKOM
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Immobilienkauf: Auch bei einer Ferienimmobilie lockt die Rendite

Gerade in der Urlaubszeit denken viele Menschen darüber nach, eine Ferienimmobilie zu erwerben, um spontan eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Aber auch als Anlageobjekt kann sich eine Wohnung oder ein Haus in der Ferienregion lohnen. Darauf weist die LBS aktuell hin.
 
Auch wenn die Deutschen gern im Ausland wie Spanien, Italien oder Frankreich Urlaub machen, bleibt das eigene Land Ferienziel Nummer 1. Wer allerdings eine Ferienimmobilie zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen kaufen möchte, sollte dies – so der Rat der LBS – nicht spontan tun. Wichtig sei, vorab das Objekt, die Lage sowie Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung der Immobilie zu prüfen. Denn immerhin soll diese später Feriengäste anlocken.
 
Wer sich für eine Immobilie in einer Ferienregion entschieden hat, sollte laut LBS daran denken, dass diese mindestens 120 Tage im Jahr auch vermietet werden muss, damit sich die Investition auch wirtschaftliche lohne.
 
Quelle: LBS © photodune.net

Facility Management: Umfrage: Smart-Home-Anwendungen auf dem Vormarsch

In Deutschland besitzt mittlerweile jeder Vierte ein vernetztes Haushaltsgerät. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Branchenverbandes BITKOM. 1.611 Personen ab 18 Jahren wurden dazu per Telefon befragt.

So hat laut BITKOM fast jeder zweite Befragte ein Gerät zur intelligenten Beleuchtung in den eigenen vier Wänden. Auch Sprachassistenten gehören mit 13 Prozent zu den beliebtesten Geräten im Bereich Smart Home. Die Gründe für den Kauf einer vernetzten Anwendung sind vielschichtig. Für jeden Zweiten war zum Beispiel ein höheres Sicherheitsbedürfnis der Auslöser für den Erwerb. 36 Prozent gaben an, dadurch die Energieeffizienz im Haus steigern zu wollen.

Die Verbreitung der vernetzten Haushaltsgeräte wird laut BITKOM in der Zukunft zunehmen, denn mehr als ein Drittel der Befragten planen, in den kommenden zwölf Monaten eine Smart-Home-Anwendung zu kaufen.

Quelle: BITKOM
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Energieeffizienz: Bundesrat fordert neue Regelungen bei der Energiewende in Städten

Die Länderkammer hat in einem aktuell verfassten Entschluss die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Hürden beim Ausbau erneuerbarer Energien in den Städten zu beseitigen.

So lohne sich – laut Bundesrat – in den Städten insbesondere der Einsatz von Photovoltaik, da der Bau von Solaranlagen flächenschonend erfolge. Verhindert werde dieser Ausbau jedoch durch eine Begrenzung von Mietstromprojekten von 100 kW pro Gebäude. Viele Mehrfamilien- und vor allem Mietshäuser hätten aber ein viel größeres Potenzial der sauberen Stromerzeugung. Die Länderkammer plädiere daher für eine neue Regelung, die Anlagen mit bis zu 250 kW zulässt.

Die Entschließung wurde der Bundesregierung bereits mitgeteilt. Sie muss nun entscheiden, ob sie die Forderungen des Bundesrates aufgreift. Wann dies geschehen soll, ist jedoch noch nicht bekannt. 

Quelle: Bundesrat, Drucksache 402/18
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Guter Rat: Urteil: Architekt muss kosteneffektiv arbeiten

Beauftragt ein Bauherr einen Architekten mit der Sanierung bzw. Renovierung seiner Immobilie, darf dieser ohne die Zustimmung des Auftraggebers keine weiteren Baumaßnahmen planen und durchführen lassen. Das entschied das Oberlandesgericht Braunschweig in einem aktuellen Urteil (AZ 8 U 58/17).

Im vorliegenden Fall wollte der Eigentümer seinen Swimmingpool sanieren und beauftragte einen Architekten für die Planung sowie Bauüberwachung. Dieser ließ aber nicht nur – wie vereinbart – den Fliesenbelag entfernen und den Untergrund neu abdichten, sondern ordnete auch die Sanierung eines Teils des Beckenrandes an - ohne den Auftraggeber vorab zu informieren. Die dadurch entstandenen Zusatzkosten wollte der Bauherr aber nicht bezahlen und verklagte den Architekten auf Erstattung der Mehrkosten.

Das Oberlandesgericht Braunschweig entschied zugunsten des geschädigten Bauherrn und äußerte sich grundlegend zu den Pflichten eines Architekten. Dieser müsse die wirtschaftlichen Gesichtspunkte des Auftraggebers beachten und bei zusätzlich geplanten Baumaßnahmen Rücksprache mit dem Bauherrn halten.  

Quelle: OLG Braunschweig
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Leben & Wohnen: Bautipp: Bauen auch bei niedrigen Temperaturen eingeschränkt möglich

Gebaut werden kann – anders als früher – heute fast das ganze Jahr über. Moderne Baustoffe, ein milder Winter und mobile Heizungssysteme machen es möglich. Damit beim Bauen keine Folgeschäden entstehen, sollten bei der Verwendung der Baustoffe unbedingt die Angaben der Hersteller beachtet werden, rät der Verband Privater Bauherren (VPB).

Die meisten Baustoffe können bis zu einer Temperatur von 5 Grad Celsius eingesetzt werden. Darunter wird es schwierig. Denn das Problem seien laut VPB die langen Abbinde- und Trocknungszeiten. So braucht der Estrich oder der Putz einige Tage, um auszuhärten und mehrere Wochen, bis er komplett getrocknet ist. In dieser Zeit dürfen die Temperaturen jedoch nicht unter die vorgegebene Temperaturgrenze fallen, da sonst frostbedingte Schäden drohen.

Wer dennoch bei Temperaturen unter 5 Grad Celsius bauen und Folgeschäden vermeiden will, sollte auf mobile Heizsysteme zurückgreifen. Diese führen jedoch zu erheblichen Mehrkosten. Bauherren rät der VPB, vorab zu klären, wer für die entstandenen Heizkosten aufkommt, wenn in den Winter hinein gebaut werden soll.

Quelle: VPB
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Guter Rat: Pflegeimmobilie als Altersvorsorge lohnt sich

In Zeiten niedriger Zinsen und demografischer Veränderungen sind Pflegeimmobilien eine attraktive Anlageoption und lukrative Altersvorsorge. Zudem locken langfristige Verträge mit der privaten Pflegeeinrichtung und eine stetige Wertsteigerung der Immobilie.
 
Bei einer Pflegeimmobilie kauft der Anleger eine Wohneinheit in einer privaten Pflegeeinrichtung. Diese Wohnung vermietet der Betreiber der Einrichtung anschließend an eine pflegebedürftige Person. Die monatlichen Mieteinnahmen gehen dabei an den Anleger. Besonders interessant: Der Besitzer der Wohnung - sprich der Anleger - muss sich nicht an Instandhaltungsreperaturen beteiligen. Lediglich größere Baumaßnahmen wie ein neues Dach und Sanierungsmaßnahmen muss er mittragen.
 
Ist der Anleger oder ein Familienangehörige selbst einmal pflegebedürftig, bekommt er vom Betreiber der Pflegeeinrichtung, in der der Anleger seine Wohnung vermietet hat, ein bevorzugtes Belegungsrecht in seinem Pflegeheim. Lange Wartezeiten auf einen Platz fallen damit weg.
 
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Energieeffizienz: Energetische Sanierung: ohne Plan drohen böse Überraschungen

Wer sein altes Einfamilienhaus energetisch sanieren möchte, sollte dies gut planen und einen Sachverständigen zu Rate ziehen, das empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn eine energetische Sanierung sei ein komplexer Prozess. Wird falsch saniert, drohen bisweilen teure Bauschäden, so der Verband in einer aktuellen Meldung.

Um eine optimale energetische Sanierung des alten Hauses zu gewährleisten, sei zunächst immer ein fundiertes Energie- und Sanierungsgutachten eines Bausachverständigen erforderlich, so die Experten des VPB. Dieser sollte zunächst die Baustruktur untersuchen und anschließend prüfen, welche Baustoffe sowie Baumaßnahmen in Frage kommen könnten. Anschließend legt der Sachverständige fest, in welcher Reihenfolge die Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten und kalkuliert die Sanierungskosten.

Ist die Arbeit des Bausachverständigen erledigt, kann der Hausherr mit der Ausschreibung der einzelnen Baumaßnahmen beginnen. Die Sanierungsmaßnahmen auf mehrere Jahre zu verteilen, sei laut Experten des VPB dann ratsam, wenn ad hoc nicht genügend Kapital zu Verfügung stehe.

Quelle: VPB
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Mieten & Vermieten: Urteil: Illegaler Waffenbesitz rechtfertigt fristlose Kündigung des Mietvertrages

Befindet sich in der Wohnung eines Mieters eine illegale Waffe, rechtfertigt dies die fristlose Kündigung des Vermieters. Das entschieden Richter des Landgerichts Berlin in einem aktuellen Urteil (65 S 54/18).

Im vorliegenden Fall durchsuchten Beamte der Polizei im Zuge von Ermittlungen die Wohnung einer Mieterin und fanden dabei eine scharfe Waffe samt Munition. Eine Erlaubnis für den Besitz dieser Waffe besaßen jedoch weder die Mieterin noch die anderen Mitbewohner. Die Vermieterin sah darin die vertraglichen Pflichten der Mieterin verletzt sowie den Hausfrieden der gesamten Mietwohnung gefährdet und kündigte der Mieterin fristlos. Diese klagte dagegen vor Gericht.

Die Richter entschieden, dass die fristlose Kündigung rechtmäßig war, da es der Vermieterin nicht zuzumuten sei, dass das Mietverhältnis bis zum Ablauf der Kündigungsfrist weiter bestehe.
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Steuern & Finanzierung: Großes Wachstumspotenzial für die Immobilien-Verrentung

In Deutschland wächst das Interesse an der Immobilien-Leibrente. Jeder vierte Makler schätzt in einer aktuellen Befragung des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) sowie der Deutschen Leibrenten Grundbesitz AG das Potenzial bei diesem Immobilienthema als hoch bis sehr hoch ein. 
 
So gaben 60 % der befragten Immobilienvermittler an, dass es sich bei der Immobilien-Verrentung um ein attraktives Geschäftsmodell handelt. Selbst eine Leibrente vermittelt haben bisher nur vier von zehn der Befragten. Ein Grund sei – so die Makler – die mangelnde Nachfrage der Käufer. Zudem merken die Makler selbstkritisch an, dass das eigene Fachwissen zu diesem Thema noch ausbaufähig sei.
 
Entschließen sich Ruheständler für eine Verrentung ihrer Immobilie, spiele der Wunsch nach einer Aufstockung der monatlichen Einnahmen oftmals eine große Rolle. Auch unter Eigenheimbesitzern ohne Erben sei das Interesse groß – so zeigen sich 20 % der Senioren mit eigener Immobilie aufgeschlossen gegenüber dieser Form der Leibrente.
 
Quellen: Deutsche Leibrenten, IVD
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Politik & Wirtschaft: Immobilienblase: Warum ein Ende kaum Folgen hätte

Würde der Immobilienboom in Deutschland in naher Zukunft enden, hätte dies kaum gravierende Auswirkungen für die Wirtschaft und die Verbraucher, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der staatlichen Förderbank KfW. 
 
Die Experten begründen ihr Urteil u. a. mit der geringen Verschuldung der deutschen Haushalte. So beträgt in Deutschland der Anteil an Bauinvestitionen gemessen am Bruttoinlandsprodukt nur 10 %. In Ländern wie Irland oder Spanien betrug er dagegen 20 %. Zudem seien die Investitionskosten beim Wohnungsbau hierzulande nur sehr leicht gestiegen. Auch die geringe Beschäftigungszahl in der Baubranche sei ein Indiz dafür, dass bei einem Ende des Immobilienbooms in Deutschland aus makroökonomischer Sicht kaum Gefahr drohe.
 
Als vor einigen Jahren in den beiden EU-Staaten Irland und Spanien in Folge der Weltfinanzkrise die Immobilienblase platzte, führte dies in beiden Ländern zu massiven wirtschaften Problemen.
 
Quelle: KfW
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Baubranche: Bautipp: Alte Fertighäuser sind oft sanierungsbedürftig

Vor über 50 Jahren entstanden die ersten Fertighäuser. Viele davon stehen heute wieder zum Verkauf und sind aufgrund ihrer großen Grundstücke und einer gut erschlossenen Nachbarschaft vor allem bei jungen Familien sehr begehrt. Doch bei den alten Häusern in Fertigbauweise lauern zahlreiche Probleme.

So weisen Bauexperten des Verbandes Privater Bauherren (VPB) darauf hin, dass die Fertighäuser oft über eine veraltete Technik sowie schlechte Dämmung verfügen. Teilweise gelten die Baustoffe sogar als gesundheitsgefährdend. Ohne eine vorherige Kontrolle durch einen Sachverständigen sollte man – so der Rat der Experten des VPB – solch ein Haus nicht kaufen.
 
Entscheiden sich die Käufer für den Erwerb einer Immobilie in Fertigbauweise, muss das Haus oftmals aufwendig saniert werden, um den heutigen, modernen Wohnstandard zu erreichen. Diese Sanierungsmaßnahmen sind in der Regel mit erheblichen Mehrkosten verbunden.
 
Quelle: VPB
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Energieeffizienz: Mehrheit der Deutschen befürwortet Energiewende

93 % der Bevölkerung in Deutschland wünschen sich eine stärkere Nutzung sowie einen weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Durchgeführt wurde diese Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut Kantar EMNID.
 
Neben der sehr hohen Zustimmung zur Energiewende befürworten sechs von zehn Deutschen den möglichen Bau einer Anlage für Erneuerbare Energien in ihrer direkten Nachbarschaft. Positiv seien laut Umfrage auch die bisherigen Erfahrungen der Befragten, die bereits in unmittelbarer Nähe zu einer Windenergie- oder Solarenergieanlage wohnen. Den Ausbau von Überland-Stromleitungen halten 78 % der Befragten für wichtig.
 
Ein Grund für die hohe Akzeptanz gegenüber der Energiewende seien die vielen positiven Aspekte. So gaben 83 % der Befragten an, dass durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werde. Jeder achte Befragte nannte die Stärkung der Generationsgerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft als ein wichtiger Aspekt der Energiewende.
 
Quelle: BSW Solar 
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Mieten & Vermieten: Urteil: BGH sieht Mieter bei der Fensterreinigung in der Pflicht

In einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) entschieden die Richter, dass die Reinigung der Fensterflächen dem Mieter obliegt. Geklagt hatten die Mieter einer Loftwohnung, die die Vermieterin für die Reinigung der Fenster in die Pflicht nehmen wollten (VIII ZR 188/16).

Bei dem Streitfall handelte es sich konkret um die großflächige Fensterfront im Obergeschoss einer umgebauten Fabrikhalle. Bisher hatte die Vermieterin zweimal im Jahr auf eigene Kosten ein Unternehmen für die Reinigung der Fensterflächen beauftragt. Die Mieter verlangten jedoch eine vierteljährliche Fensterreinigung, da die Fenster witterungsbedingt sehr schnell verschmutzen würden. Dies lehnte die Vermieterin ab und verwies darauf, dass die Fensterreinigung Mietersache sei.

Die Richter aus Karlsruhe stellten im aktuellen Urteil klar, dass Mieter grundsätzlich für die Reinigung der Fensterflächen zuständig seien. Im Rahmen der Instandhaltungs- oder Instandsetzungspflichten des Vermieters seien Reinigungsmaßnahmen – wie zum Beispiel der Fenster – ausgenommen. 
 
Quelle: BGH © photodune.net

Steuern & Finanzierung: Ältere Immobilienbesitzer fordern mehr Beratung von Banken & Sparkassen

Einer aktuellen Studie der Deutschen Leibrenten Grundbesitz AG zufolge fühlen sich 60 % der befragten Immobilienbesitzer über 55 Jahre nicht ausreichend von ihrer Hausbank unterstützt, wenn diese Fragen zu ihrer eigenen Immobilie haben. Befragt wurden 750 Immobilieneigentümer ab einem Alter von 55 Jahren.

Mehr Hilfe von ihrem Finanzinstitut fordern die Immobilienbesitzer u. a. bei einem Verkauf der Immobilie oder der Verrentung des Eigenheims. Doch dieser Unterstützung kommen die Banken und Sparkassen bisher kaum nach – so das Fazit der Studie. 

Dass die Banken und Sparkassen handeln müssen, wird aus der Studie auch deutlich, denn die Immobilienbesitzer der Generation 55 Plus sind für die Institute der bevorzugte Ansprechpartner, wenn es um Themen rund um die eigene Immobilie geht. Hier fordern die Befragten mehr Engagement von den Banken sowie Sparkassen. 

Quelle: Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG
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Marktdaten: Bauen wird immer teurer

Die Baupreise in Deutschland haben im August dieses Jahres den höchsten Wert seit elf Jahren erreicht – das ergeben aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Demnach sind die Preise für Neubauten im August 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,6 % gestiegen.

Zudem teilte das Bundesamt in Wiesbaden mit, dass dies der höchste Anstieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat seit November 2007 ist. Zwischen Mai und August 2018 steig der Baupreis um mehr als ein Prozent. Doch nicht nur bei den Wohngebäuden zogen die Baupreise gegenüber dem Vorjahresmonat an – auch bei Büroimmobilien sowie gewerblichen Betriebsgebäuden stiegen die Kosten um jeweils knapp fünf Prozent.

Gründe für einen erneuten Anstieg der Baupreise sieht die Behörde u. a. in der hohen Nachfrage. Zugleich seien die Bauunternehmen stark ausgelastet. Auch steigende Kosten für Baumaterialien sowie schärfere Vorschriften bei neuen Bauvorhaben seien Gründe für einen erneuten Baupreisanstieg. 
 
Quelle: Destatis
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Baubranche: Bautipp: Problemfall Systemkeller

Viele Bauherren entscheiden sich beim Hausbau für einen Systemkeller, da sie annehmen, dass sie sich für ein standardisiertes, ausgereiftes System entschieden haben.  Doch immer wieder treten bei der Bauausführung des Systemkellers Probleme auf. Dies teilt der Verband Privater Bauherren (VPB) in einer aktuellen Meldung mit.

Nach Meinung der VPB-Experten sei die Herstellung einer wasserdichten Stahlbetonkonstruktion für den Keller alles andere als leicht. So stellen zahlreiche Bauherrenberater immer wieder fest, dass die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit nicht eingehalten wurde. In geologisch risikoreichen Gebieten kann dies – so die Bauexperten – gravierende Folgen haben. Gründe für die Mängel beim Bau von Systemkellern seien u. a. die nicht ausreichend qualifizierten Bauunternehmen, so das Urteil der Experten.

Bauherrenberater raten daher bei der Bauausführung eines Systemkellers unabhängige Bausachverständige zur Rate zu ziehen. Diese sollten den kompletten Bauprozess überwachen, um Ausführungsmängel frühzeitig zu erkennen und zu beanstanden. 

Quelle: VPB
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Energieeffizienz: Wirtschaftlichkeit beim energieeffizienten Bauen nicht eindeutig belegt

In einer Metastudie des Fraunhofer-Informationszentrums für Raum und Bau, die der Bauherren-Schutzbund in Auftrag gab, wurden die Ergebnisse bisheriger Untersuchungen in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit energetischer Investitionen beim Wohnungsbau verglichen. Das Ergebnis der untersuchten Studien zeigt: es kann weder die Wirtschaftlichkeit energieeffizienten Bauens noch das Gegenteil belegt werden. 

Auslöser dieser Metastudie des Fraunhofer-Informationszentrums war u. a. das sog. Gebäudeenergiegesetz, bei der das Energieeinsparungsgesetz und die Energiesparverordnung mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz zusammengeführt werden. Da dieses Gesetz zu einer Verschärfung der gesetzlichen Anforderungen bezüglich der Energieeffizienz bei Gebäuden führt, wird über deren gesetzliche Einführung intensiv debattiert. 

Trotz gegenteiliger Aussagen der untersuchten Forschungsergebnisse kommen alle Studien in einem Punkt zu einem gemeinsamen Ergebnis: Soll ein höherer Energiestandard erreicht werden, führt dies zwangsläufig zu höheren Baukosten. 

Quelle: BSB
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Nachbarschaftsfragen: Urteil: Bauunternehmer haftet für Nachbargrundstück

Das Oberlandesgericht Köln entschied in einem aktuellen Urteil, dass Bauunternehmen für Beschädigungen oder gar den Einsturz des Nachbarhauses haften, wenn die nicht ordnungsgemäßen Baumaßnahmen der Grund für den Schaden darstellen (AZ 16 U 6/17).

Im vorliegenden Fall war ein Haus eingestürzt, nachdem auf der benachbarten Baustelle ein großer Erdaushub vorgenommen worden war. Laut Gutachten waren die Aushubarbeiten nicht nach den anerkannten Regeln der Technik erfolgt und stellten die Ursache für die Beschädigung des Nachbarhauses dar. Der geschädigte Eigentümer klagte auf 200.000 Euro Schadensersatz.
 
Das Gericht stimmte der Klage zu und erklärte, dass Bauunternehmen bei Aushubarbeiten dazu verpflichtet sind, sicherzustellen, dass vor, während und nach den Arbeiten keinerlei Schäden an Nachbargebäuden verursacht werden.
 
Quelle: LBS
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Guter Rat: Stiftung Warentest: Vorsicht bei Putzdienst-Portalen im Internet

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, eine Reinigungskraft für den privaten Haushalt zu suchen. Putzdienst-Portale agieren als Vermittler zwischen Eigentümern und Haushaltshilfen, doch der Sicherheitsaspekt ist nicht bei allen Anbietern gegeben. Dies ist das Fazit der aktuellen Analyse von Stiftung Warentest von insgesamt acht Portalen.
 
Denn bei zwei Plattformen (betreut.de und haushelden.de), die als reine Vermittler für Haushaltsjobs fungieren, werden keinerlei Haftung für Schwarzarbeit übernommen oder Nachweise wie Gewerbeschein oder Unfall- und Haftpflichtversicherung bei den Jobsuchenden eingefordert. Die Tester hatten hierbei sogar Mühe, Haushaltshilfen zu finden, die ordnungsgemäß auf Rechnung arbeiten wollten.
 
Darüber hinaus wurden hohe Preisunterschiede zwischen 20 bis 43 Euro pro Stunde festgestellt. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt einen Online-Vermittler, die mit angestellten Reinigungskräften arbeiten oder entsprechende Firmen beauftragen. So werden beide Seiten geschützt – Arbeitnehmer und auch die Kunden.
 
Quelle: Stiftung Warentest
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